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Psychotherapie FSP
Psychotherapie FSP (Föderation der Schweizer Psycholog/-innen) ist eine wissenschaftlich begründete und überprüfte, effektive und effiziente Methode, seelische Probleme und innere Konflikte zu bewältigen. Sie setzt einen universitären Abschluss in Psychologie (griechisch «Lehre von der Seele») und Psychopathologie («Lehre der seelischen Erkrankungen») sowie eine mehrjährige fundierte Zusatzausbildung und permanente Weiterbildung in Psychotherapie («seelische Heilkunde») voraus. Ich biete Psychotherapie Einzelpersonen und Paaren an.
Einzeltherapie
Welche Probleme werden in einer Psychotherapie angegangen?
Psychotherapie versucht Menschen zu unterstützen, die unter seelischen Konflikten oder zwischenmenschlichen und beruflichen Problemen leiden. Diese zeigen sich als akute, chronische oder wiederkehrende Erschöpfungszustände, etwa in Form von seelischen Verstimmungen, Antriebs- und Lustlosigkeit, Zukunftsängsten, innerer Einsamkeit, Rastlosigkeit, Konzentrations- und Schlafstörungen, Zwangsgedanken, übersteigerten Befürchtungen und Ängsten oder gar in suizidalen Tendenzen. Möglicherweise äussern sich seelische Konflikte auch als psychosomatische Beschwerden im Körper.
Auslöser sind oft Probleme in der Partnerschaft (Spannungen, Unzufriedenheit, Trennung, Partnerlosigkeit), familiäre Konflikte (in der Herkunfts- oder Gegenwartsfamilie) oder Konflikte am Arbeitsplatz (Über- oder Unterforderung, Mobbing, Burnout). Ausserdem können zurückliegende traumatisierende Erlebnisse wieder aufbrechen, etwa sexuelle, körperliche oder seelische Missbrauchserlebnisse sowie seelische Erschütterungen durch Unfälle oder Naturgewalten. Psychotherapie unterstützt ausserdem in Entwicklungsübergängen (etwa Adoleszenz, Midlife-Crisis, Pensionierung, Alter), sexuellen Problemen, Coming-out-Prozessen oder bei Krankheitsbewältigung und Trauerarbeit.
Als Selbstheilungsversuch werden manchmal lange Jahre vor einer Psychotherapie Suchtmittel missbraucht, etwa Alkohol, Nikotin, Drogen oder Medikamente. Auch exzessiver Internet- oder Fernsehkonsum, unvernünftiges Essverhalten, permanente Suche nach dem nächsten «Kick» (Vergnügungs-, Spiel- oder Kaufsucht) sowie Arbeits-, Profilierungs- und Geltungssucht («Workaholic»-Strategien) sind Verhaltensweisen, die allesamt keine Probleme lösen, sondern vielmehr bestehende innere Konflikte überdecken und neue schaffen.
Wie arbeite ich mit Ihnen?
Mein therapeutischer Ansatz basiert auf einem humanistisch-tiefenpsychologischen Menschenbild.
Die Humanistische Psychologie, insbesondere die Personzentrierte Psychotherapie nach Carl Rogers, geht davon aus, dass in jedem Menschen das Wissen um seine bestmögliche geistige und seelische Entwicklung in Form von Lebensenergie vorhanden ist. Im Verlaufe seines Lebens wird diese Lebensenergie jedoch durch negative Erlebnisse in der Familie, der Schule, im Beruf, in der Partnerschaft oder in zwischenmenschlichen Beziehungen zugeschüttet. Auf diese Weise kommt es zu Blockierungen der Lebenskraft und dadurch zu psychischen oder psychosomatischen Problemen. Mittels einfühlsamer, wertschätzender und authentischer therapeutischer Begleitung wird diese Lebensenergie wieder frei zu legen versucht. So geschieht Heilung aus dem Inneren eines Menschen.
Die Tiefenpsychologie geht davon aus, dass die wesentlichen und blockierenden Einflüsse eines Menschen in dessen Kindheit und Jugend geschehen, jedoch von ihm verdrängt werden und daher in ihrer Bedeutsamkeit unbewusst sind. Im therapeutischen Gespräch ergründen wir daher nicht nur, wie und in welchen Zusammenhängen sich ihr Problem in der Gegenwart äussert und wie sie am besten damit umgehen können. Vielmehr versuchen wir auch, die Brücke zu den Wurzeln in der Kindheit und Jugend zu schlagen, um zu ergründen, woher die inneren Konflikte tiefgründig stammen. Auf diese Weise werden tief sitzende Muster bewusst gemacht und können durch ein immer wiederkehrendes Sich-Wahrnehmen, Sich-Verstehen und Sich-Annehmen (Arbeit mit «dem Kind in uns») nachhaltig durchbrochen werden. Dadurch kann eine erneuerte und befreite Lebensidentität entwickelt werden, die unserem wahren Wesen, unserem wahren Selbst entspricht und eine Rückbindung an die geistig-seelisch-spirituelle Ebene unseres Seins ermöglicht. Für diesen Prozess ist die Arbeit mit dem Unbewussten, etwa durch die intensive Auseinandersetzung mit Träumen, ebenso wichtig wie das reflektierende Gespräch.
Je nach Bedarf können wir auch Entspannungstechniken (autogenes Training, progressive Muskelrelaxation), Focusing (geführte «innere Reisen») oder EMDR (spezifische Traumatherapie) beiziehen. Sehr unterstützend ist im Weiteren die Lektüre von nährender Literatur.
Wie lange dauert eine Psychotherapie?
Oft - wenn auch nicht immer - verbessert sich das Lebensgefühl während der Therapie schon bald, und lästige Symptome gehen zurück oder verschwinden. Nachhaltige Heilung hingegen braucht Zeit und vor allem permanente Achtsamkeit. Eine Psychotherapie bietet Ihnen einen Rahmen dafür.
Wie oft soll ich in Therapie kommen?
Grundsätzlich hängt es von Ihrer Prioritätensetzung sowie von Ihren zeitlichen und finanziellen Möglichkeiten ab, wie oft Sie ihrem seelischen Heilungsprozess Raum gewähren wollen oder können. In einer Einstiegsphase empfiehlt es sich aber, möglichst wöchentlich dran zu bleiben. Später kann allenfalls auf einen vierzehntäglichen oder monatlichen Rhythmus gewechselt werden.
Worüber reden wir in den Gesprächen? Muss ich mich darauf vorbereiten?
Achten Sie darauf, was bei Ihnen zwischen zwei Therapiegesprächen thematisch auftaucht. Ihre Gedanken und Gefühle werden uns zu den wichtigen Themen leiten. Versuchen Sie, sich Ihre Träume zu merken. Am besten schreiben Sie sowohl Ihre Gedanken und Gefühle, als auch ihre Träume auf. Dies hilft einerseits der Erinnerung und ist andererseits ein wichtiger Schritt der Verarbeitung.
Was kostet eine Psychotherapie? Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
Mein Honoraransatz liegt bei Fr. 180.- für ein Gespräch à 50 Minuten. Sozialtarif auf Anfrage.
Als Fachpsychologe für Psychotherapie FSP bin ich bei den Krankenkassen im Bereich der Zusatzversicherungen anerkannt. Allenfalls benötigen Sie dafür eine ärztliche Überweisung. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenkasse über die Versicherungsleistungen. Die Kosten können jedoch nicht über die Krankengrundversicherung (KVG) abgerechnet werden. Keine delegierte Psychotherapie.
Es gilt die 24-Stunden-Regelung: Termine müssen mindestens 24 Stunden im Voraus abgesagt oder verschoben werden, ansonsten sie in Rechnung gestellt werden.
Paartherapie
Paarbeziehungen können eine der wichtigsten Stützen in unserem Leben und eine lebendige Quelle von Freude und Inspiration sein. Doch gestalten sich Partnerschaften kaum nach romantischen Märchenvorstellungen oder Hollywood-Drehbüchern. Vielmehr bietet die tägliche Auseinandersetzung miteinander viel Zündstoff für Konflikte, ob diese nun ausgesprochen sind oder im Hintergrund schwelen.
Vielleicht hat sich ein Paar seit längerem auseinander gelebt und findet nur noch wenig gemeinsame Basis. Vielleicht befriedigt die gemeinsame Sexualität nicht mehr. Vielleicht verliebt sich einer in jemand anderen. Vielleicht reden beide ständig aneinander vorbei, und es kommt zu grossen Missverständnissen und zu giftigen Streitereien. Oft gibt es auch viel Unausgesprochenes, das die Beziehung aushöhlt.
Eine Paartherapie bietet beiden Partnern einen neutralen, unabhängigen und professionellen Rahmen. Die unparteiische Aussensicht des Therapeuten hilft, das Wesentliche auf den Punkt zu bringen. Durch grundlegende psychologische Kommunikationsregeln lernen die Partner, einander zuzuhören und wieder aufeinander einzugehen. So kann vertieft erarbeitet werden, wo das Trennende liegt, aber ebenso gewürdigt werden, was alles an Verbindendem noch da ist, denn das Verbindende ist die Basis des Herangehens an die Probleme und Konflikte.
Unbewusst gründen Paarkonflikte auf tiefer liegenden Ursachen, die mit den Kindheits- und Jugenderfahrungen der beiden Partner zu tun haben und in der Beziehung aufeinander projiziert und damit reaktualisiert werden. Zwar kann im Rahmen einer Paartherapie nur bedingt an diesen Urkonflikten gearbeitet werden, doch hilft bereits das Wissen um diese Zusammenhänge sowohl den einzelnen Partnern als auch dem Paar, wieder Achtung und Respekt für sich und den Partner zu entwickeln. Möglicherweise wird dabei auch das Bedürfnis für eine grundlegende Aufarbeitung im Rahmen einer Einzeltherapie geweckt.
Kommt es manchmal, trotz Paartherapie, zur Trennung?
Möglicherweise kommt das Paar, trotz intensiver Auseinandersetzung und alles versuchen, zum Schluss, dass eine Trennung das Beste ist. Auch in diesem Fall kann eine Paartherapie unterstützen, damit die Trennung in Würde und gegenseitigem Respekt verläuft und allfällige Verletzungen aufgefangen und aufgearbeitet werden können. Ausserdem werden auch im Trennungsfall die je eigenen psychologischen Muster sichtbar und auf diese Weise Erkenntnisse geschöpft, welche für die zukünftigen Lebenswege beider Partner wichtig sind.
Wie lange dauert eine Paartherapie?
Oft können grundsätzliche Probleme innert weniger Sitzungen angegangen werden. Eine vertiefende und nachhaltige Paartherapie dauert entsprechend länger.
Müssen wir uns auf die Gespräche vorbereiten?
Das miteinander im Gespräch Erarbeitete soll im Paaralltag ausprobiert und hinsichtlich seiner Tauglichkeit überprüft werden. Dies ist die beste Vorbereitung aufs nächste Gespräch. So werden wir die gemachten Erfahrungen austauschen und neue Entwicklungsziele ausloten. Darüber hinaus werden grundsätzliche Gedanken, Gefühle und Träume beider Partner thematische Schwerpunkte setzen. Schreiben Sie diese auf und bringen Sie ihre Notizen mit!
Was kostet eine Paartherapie?
Mein Honoraransatz liegt bei Fr. 220.- für ein Paargespräch à 50 Minuten. Sozialtarif auf Anfrage.
Krankenkassenbeteiligung über die Zusatzversicherung nach Abklärung.
Es gilt die 24-Stunden-Regelung: Termine müssen mindestens 24 Stunden im Voraus abgesagt oder verschoben werden, ansonsten sie in Rechnung gestellt werden.